Archiv der Kategorie ‘die ich mal sagen will‘

Was ist eigentlich Twitter?

Dienstag, den 9. März 2010

Für Alle, die immer schonmal wissen wollten, was Twitter eigentlich ist, hier ein “Erklär Bär”-Video im Kinderkanal mit mir.

Liebe S-Bahn Berlin GmbH. Warum sind Eure Aufzüge immer kaputt?

Mittwoch, den 3. Februar 2010

(M)eine höfliche Anfrage an die S-Bahn Berlin GmbH:

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Name ist Raul Krauthausen. Ich arbeite als Programm-Manager beim rbb und stelle mir die Frage, wann die Aufzüge am S-Bahnhof Griebnitzsee wieder ordentlich und zuverlässig funktionieren.

Als Rollstuhlfahrer beobachte ich seit über 2 Monaten, dass die Aufzüge am S-Bahnhof Griebnitzsee immer mal wieder (2-5 Mal die Woche) defekt sind. Das ist, wie sie sich sicher denken können, mehr als ärgerlich:

1. Weil Ihre Aufzugsstatus-Anzeige, nach der man sich orientieren könnte, im Internet nicht immer aktuell ist.

2. Weil ich der einzige zu sein scheine, der diese defekten Aufzüge bei Ihnen meldet.

3. Weil meine Meldungen scheinbar nicht immer bei Ihnen ankommen (egal ob über die Notrufsäule, wo nicht immer jemand rangeht oder über Ihre Kundenhotline) und am nächsten Tag die Störungsmeldung immer noch nicht im Internet steht.

4. Weil es für Rollsuthlfahrer überhaupt keine weitere Möglichkeit gibt, sich über einen defekten Aufzug vorab zu informieren. Die Hotline guckt ja auch nur in’s Internet.

5. Weil es für einen Rollstuhlfahrer am S-Bahnhof Griebnitzsee überhaupt keine Alternative Möglichkeit gibt, als “zu Fuß” zum S-Bahnhof Babelsberg zu fahren, um nach Berlin zu kommen.

6. Weil die S7 nur eingeschränkt fährt und man bei einem gescheiterten Aufzug-Fahrversuch 20 Minuten in der Kälte stehen muss und wartet um eine Station weiterzufahren.

Sicher spielt das Alter der Aufzüge eine wichtige Rolle. Und das Wetter tut sein übriges. Aber ist es zu viel verlangt, wenigstens im Internet eine zuverlässige Anzeige zu bekommen?

Heute zum Beispiel stehen 2 Techniker am Aufzug, weil der Aufzug wieder defekt ist. Aber im Internet steht es bis jetzt immer noch nicht drin: http://www.s-bahn-berlin.de/fahrplanundnetz/mobilitaetsstoerungen.php

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich noch tun kann, als ständig Aufzüge zu melden, bzw. wie ich künftig stressfrei zur Arbeit kommen soll.

Daher wäre ich Ihnen sehr verbunden, wenn Sie mir bitte mitteilen könnten, was Sie unternehmen werden, um die Servicequalität auch im Umgang mit behinderten Reisenden in Zukunft sicherzustellen.

Mit freundlichen Grüßen,
Raul Krauthausen

Interview auf tagesschau.de: “Ich bin kein Held, weil ich im Rollstuhl sitze”

Freitag, den 4. Dezember 2009

Heute, zum “Welttag der Menschen mit Behinderung”, gab ich auf tagesschau.de ein Interview über die Integration von Menschen mit Behinderungen in Deutschland:

tagesschau.de: Hat der “Internationale Tag der Behinderten” eine Bedeutung für Sie?

Raul Krauthausen: Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere. Ich finde es nur schade, dass er so kurz nach dem Weltaidstag kommt und deswegen so wenig beachtet wird. Ich würde mir wünschen, dass an diesem Tag die mediale Öffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit auf das Leben von Behinderten lenkt – und für Aufklärung sorgt.

Zum kompletten Interview auf tagesschau.de.

Mit dem Rollstuhl durch’s S-Bahn-Chaos und Leben

Mittwoch, den 23. September 2009

Gestern wurde eine Reportage mit mir auf Fritz gesendet, die zeigt, was man als Rollstuhlfahrer beim berliner S-Bahn-Chaos so durchmachen muss:

Am gleichen Abend gab es dann zum Thema “Behinderung” wieder einen “Blue Moon”.

Für mehr Menschen mit Behinderungen im Fernsehen!

Dienstag, den 14. Juli 2009

Neulich habe ich die neue Visa-Werbung im deutschen Fernsehen gesehen und war begeistert. Endlich traut sich mal eine große Firma einen Menschen mit Behinderung, für die Bewerbung eines alltäglichen Produktes zu engagieren. Es handelt sich hierbei um den talentierten Tänzer “Bill Shannon

Sonst sind es ja immer nur Sport- oder Rehaprodukte für die Menschen mit Handicap engagiert werden….

Kunstbanause

Montag, den 4. Mai 2009

Ein Gedicht?
Das kann ich nicht!
Schließlich bin ich kein Poet.
In meinem Zimmer hängt auch kein Monét
“Kunstbanause” könnte man sagen,
Aber man könnte mich ja auch zu “Twitter” befragen.
376 Follower! Eine stattliche Zahl
Die alle zu lesen ist auch eine Qual.
Facebook-Freunde sind es sogar mehr.
Sie zu treffen ist wirklich schwer.
So hat jeder seine Passion.
Der eine “im Gestern” der andere im iPhone.
Die Moral von dem Gedicht:
Der eine mag’s, der ander nicht.