Archiv der Kategorie ‘Leben mit Handicap‘

Die Potsdamer Erfinderschule

Samstag, den 23. Januar 2010


Es war eine schöne Zeit.

Interview auf tagesschau.de: “Ich bin kein Held, weil ich im Rollstuhl sitze”

Freitag, den 4. Dezember 2009

Heute, zum “Welttag der Menschen mit Behinderung”, gab ich auf tagesschau.de ein Interview über die Integration von Menschen mit Behinderungen in Deutschland:

tagesschau.de: Hat der “Internationale Tag der Behinderten” eine Bedeutung für Sie?

Raul Krauthausen: Eigentlich ist es ein Tag wie jeder andere. Ich finde es nur schade, dass er so kurz nach dem Weltaidstag kommt und deswegen so wenig beachtet wird. Ich würde mir wünschen, dass an diesem Tag die mediale Öffentlichkeit ihre Aufmerksamkeit auf das Leben von Behinderten lenkt – und für Aufklärung sorgt.

Zum kompletten Interview auf tagesschau.de.

Mit dem Rollstuhl durch’s S-Bahn-Chaos und Leben

Mittwoch, den 23. September 2009

Gestern wurde eine Reportage mit mir auf Fritz gesendet, die zeigt, was man als Rollstuhlfahrer beim berliner S-Bahn-Chaos so durchmachen muss:

Am gleichen Abend gab es dann zum Thema “Behinderung” wieder einen “Blue Moon”.

U-Bahnfahrerin verweigert Rollstuhlfahrer Mitnahme mit “halt die Fresse!”

Mittwoch, den 22. Juli 2009

Heute hatte ich Stress mit der BVG. Hier meine Beschwerde-Mail:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit möchte ich mich beschweren:

Heute (Mittwoch, 22. Juli 2009) um ca. 00:20 weigerte sich am U-Bahnhof Mehringdamm eine U-Bahnfahrerin mich mitzunehmen. “Ich würde mit meinem Rollstuhl für eine Verspätung ihres Zuges sorgen, wenn sie die Rampe rausholen müsste.”, so ihre Argumentation.

Auf meinen höflichen Einwand, dass die U7 Richtung Spandau offensichtlich noch auf die verspätete U6 warten würde, und es genug Zeit gäbe, um eine Rampe anzulegen, entgegnete sie mir mit “halt die Fresse!” (krass).

Erst als ich drohte, dass ich mir die Wagennummer (2996) notieren werde und es in Erwägung ziehe die Weiterfahrt des Zuges durch ein ‘In die Tür stellen’ zu verhindern, bis sie die Rampe holt, gab sie nach. Sie fluchte irgendwas mit “Ich hole die Polizei” (wogegen ich keinen Einwand hatte), “kleiner Mann” (das ich noch als objektive Beschreibung durchgehen lasse) und “nur weil Sie im Rollstuhl sitzen…” (wirkt schon irgendwie beleidigend auf mich) und holte murrend endlich die Rampe. Mehrere Zeugen können das bestätigen.

Das Ende vom Lied: Die U6 fuhr ein, Leute stiegen um, ich war drin und die Dame konnte losfahren. Die Verspätung lag also nicht an mir, sondern an der U6.

Ich kann es ja verstehen, wenn U-Bahnfahren um diese Uhrzeit kein angenehmer Beruf ist.
Ich kann auch verstehen, dass eine Rampe mehr Zeit benötigt als ein nicht behinderter Fahrgast beim Einsteigen.
Ich würde auch nicht nach einem “zurück bleiben bitte!” um eine Rampe bitten.

Aber:
Betrachten Sie Rollstuhlfahrer, die eine Rampe benötigen, als “Verspätung”-Verursacher?
Finden Sie es in Ordnung, wenn U-Bahnfahrer(innen) Fahrgäste mit “halt die Fresse!” abweist und dikriminierend beleidigt?

Was sagen Sie dazu?
Mit freundlichen Grüßen,
Raul Krauthausen

Für mehr Menschen mit Behinderungen im Fernsehen!

Dienstag, den 14. Juli 2009

Neulich habe ich die neue Visa-Werbung im deutschen Fernsehen gesehen und war begeistert. Endlich traut sich mal eine große Firma einen Menschen mit Behinderung, für die Bewerbung eines alltäglichen Produktes zu engagieren. Es handelt sich hierbei um den talentierten Tänzer “Bill Shannon

Sonst sind es ja immer nur Sport- oder Rehaprodukte für die Menschen mit Handicap engagiert werden….

Der SOZIALHELD – ARD – “Echtzeit”-Beitrag vom 28. Juni 2009

Montag, den 29. Juni 2009

Vor ein paar Wochen war ein Kamerateam von der ARD bei den SOZIALHELDEN und mir. Sie haben eine Reportage über uns für das Magazin Echtzeit gemacht. Das Ergebnis kann man sich hier ansehen. Ich finde, dass es ein gelungener Beitrag ist und bin froh, dass die Behinderung keine allzu zentrale Rolle gespielt hat.